Aufruf gegen Haß und Gewalt, für Debattenkultur!

Existieren heute in Deutschland nur noch zwei Lager: Die Anhängerschaft der AFD auf der einen Seite und die, die diese Partei verbieten und vernichten wollen, auf der anderen Seite? Natürlich nicht. Aber im Pro-und-contra-Geschrei ist die Stimme der unabhängigen mittleren Position, die Stimme der Vernunft und der sachlichen Beurteilung, kaum wahrzunehmen. Wir treten ein für einen fairen Dialog, für Respekt und Toleranz gegenüber allen, die gewaltfrei darüber streiten, was das Beste für unser Land und unser Volk ist. Wir wollen helfen, die vielfältige Spaltung unserer Gesellschaft zu überwinden. Uns leiten die Freiheitsideen von 1789, 1848 und 1918, die Zielvorstellungen des Grundgesetzes von 1949 und das Vermächtnis des antinazistischen und antistalinistischen Widerstandes.

Wir fordern die Gruppen und Aktivisten der Parteien, Gewerkschaften und anderer Bewegungen sowie Politik und Medien auf:

Erstunterzeichner:

Ralph Aurand, Dolmetscher, 1998-1992 Generalsekretär der Internationalen Arbeiter-Assoziation (IAA), parteilos

Wolf Deinert, Architekt und Schriftsteller, ehemals SPD-Mitglied

Siegmar Faust, Schriftsteller, ehemals FDP-Mitglied

Dr. Frank W. Haubold, Schriftsteller, parteilos

Prof. Dr. Rainer Ortleb, Bundesminister a. D. , ehemals FDP-Mitglied

Dr. Heimo Schwilk, Autor, parteilos

Dietmar Siepen, Leitender Regierungsdirektor a.D., parteilos

Rolf Stolz, Schriftsteller, Mitbegründer und Mitglied der GRÜNEN

Johannes Stüttgen, Künstler, parteilos

Dr. Klaus Wippermann, ehem. Redakteur von „Aus Politik und Zeitgeschichte“ (Bundeszentrale für Politische Bildung, Bonn), parteilos
Gegenfragen. Politische Essays IV

Essays zu folgenden Themen:

GEGENFRAGEN stellt das Bestehende und die üblichen Vorurteile in Frage. In Aufsätzen aus vier Jahrzehnten antwortet das Buch auf Lebensfragen unserer politischen Existenz - Dissonanzen und Gegensätzliches eingeschlossen. Angesichts einer gigantischen Zuwanderung geht es um Integration und Assimilation als Staatsziele, um Befreiung vom Islamismus.
Deutschland steht im Mittelpunkt der Überlegungen. Zu klären ist, warum Hoffnungen auf ein anderes und besseres Land sich nicht erfüllten und wie die mitteleuropäischen Traumata aus der Epoche der Vertreibung und des Völkermords nachwirken. Die Notwendigkeit bleibt, dem Vergessen zu wehren und nicht nachzulassen im Widerstand.

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