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Rolf Stolz       Postfach 2139    53813 Neunkirchen-Seelscheid

Mobil: 0163/5785012   

E-Brief: rolf.stolz@web.de 

 

Übersicht über lieferbare Sachbücher (zugleich Bestell-Formular)

 

Die folgenden Bücher können meist über den Buchhandel, aber stets auch über mich bestellt werden

 

I.                    Politische Essays und Artikel

O     .. Ex.  Rolf Stolz „Machtbestreitung. Politische Essays I“, Paperback, 240 Seiten, BOD Verlag, Norderstedt 2009, ISBN 9783839104293                                                                                14,90

O     .. Ex.  Rolf Stolz „Auf Nachfrage. Kolumnen und Artikel“, Paperback, 240 Seiten, BOD Verlag, Norderstedt 2009, ISBN 9783839104606                                                                                   17

II.                  Essays zu Kunst und Kultur(politik)

O    .. Ex.  Rolf Stolz „Nur Kunst. Essays zur Kunst und Kultur“, Paperback, 120 Seiten, BOD Verlag, Norderstedt 2009,  ISBN 9783839101452                                                                                        9,90

III.                Islam, Islamismus, Zuwanderung

O    .. Ex.    Rolf Stolz „Die Mullahs am Rhein. Der Vormarsch des Islam in Europa“, , gebunden, 336 Seiten, ISBN 3-7766-2423-X, überarbeitete und aktualisierte Neuauflage 2005 ( Die erste Auflage, 1994 im Herbig Verlag erschienen, ist ebenso wie die bei Ullstein 1996 unter dem Titel „Die Mullahs in Deutschland“ herausgekommene Taschenbuchausgabe seit langem  vergriffen.)   Sonderpreis    8                                                                                

O    .. Ex.                     Rolf Stolz  „Deutschland, deine Zuwanderer. Fakten – Analysen - Chancen“,    Herbig   Verlag  München   2002, gebunden, 224 Seiten, ISBN 3-7766-2292-X     10 (Sonderpreis)                                                                                                                                                                                                                            

O    .. Ex.       Rolf Stolz  „Kommt der Islam? Die Fundamentalisten vor den Toren Europas“, Herbig Verlag,München 1.Aufl. 1997, 2. Aufl. 2001, gebunden, 368 Seiten, ISBN 3- 7766-1997-X   10     (Sonderpreis)                                                                                                                                                                                        

O    .. Ex   Hartmut Koschyk MdB und Rolf Stolz (Hg.) „Alte und neue Deutsche? Staatsangehörigkeits- und Integrationspolitik auf dem Prüfstand“, Hanns-Seidel-Stiftung e. V., München 2001, „Argumente und Materialien zum Zeitgeschehen“ Nr. 32, Großformat, 124 Seiten, ISBN 3-88795-238-3 (kostenloser Bezug über Hanns-Seidel-Stiftung, Lazarettstr. 33, 80636 München, Tel. 089/1258-260/266, Fax 089/1258-469, www.hss.de)

O    .. Ex.              Hartmut Koschyk MdB und Rolf Stolz (Hg.) „30 Jahre Zuwanderung. Eine kritische Bilanz“, (mit Texten von Johannes Heinrichs, Kenneth Lewan, Annissa Kahla, B. und F. Ibrahim, H. P. Raddatz u. a.), Olzog Verlag, Landsberg am Lech 1998, 168 Seiten, ISBN 3-7892-9334-2,                                   12

                                                                                                               

 

IV. Deutsche Fragen

(Wenige Restexemplare -  nicht mehr über den Buchhandelerhältlich, aber über mich!)

O    .. Ex.      Rolf Stolz (Hg.)„Ein anderes Deutschland. Grün-alternative Bewegung und neue Antworten auf die Deutsche Frage“, ( Texte von György Konrad, J. J. Lipski, Antje Vollmer, H. Gollwitzer u. a.), Edition Ahrens im Verlag C. Zerling, Berlin 1985, 159 S., ISBN 3-88468-021-8                        9  

O    .. Ex.    Rolf Stolz „Der deutsche Komplex. Alternativen zur Selbstverleugnung“, Straube Verlag, Erlangen 1990,  gebunden, 144 Seiten, ISBN 3-927491-24-1                   (früher 25 DM)              jetzt nur 8                                                                                                                    

 

Auf Nachfrage: Kolumnen und Artikel

 

von Rolf Stolz

 

(Broschiert; Norderstedt  2009)

 

EUR 17,00   240 Seiten   

 

ISBN 978-3-839104-60-6

Inhaltsverzeichnis

 

Vorwort 8

Brief an den Chefredakteur der „ZEIT“ zu deren Kampagne gegen  die „Junge Freiheit“ 10

Teil I: Kolumnen

Zum Augenarzt 13

Herausforderung 15

Wiedervereinigt – der Räuber mit dem Beraubten 16

Leere Kirchen 17

Anstiftung 19

Antisemiten 20

Kriegsweihnacht 22

Gratwanderung 23

Im Nachhinein 25

Wa(h)re Größe 27

EU-Altlasten 28

US-Schuldenfalle 30

Fegefeuer 31

Vertreiberfreunde 33

Zeit zur Revolte 35

Feinde Israels 36

Jenseits der Chimäre der Einzigartigkeiten 38

Der Traum von wirklichen Reformen 39

Kein Platz für Völkermordbeschöniger 41

Welche Politik jetzt nottut 42

Srebrenica und Nemmersdorf 43

Arme Politiker 45

Was uns erwartet 46

Wieder christlich? 48

Wir sind die Mehrheit 49

Maximalprofit als Daseinszweck 50

Marsch in die totale Pleite 52

Dunkelmänner aus der Schmuddelecke 53

Kulturkampf-Fronten 55

Mut der Verzweiflung 56

Diskussionen ums Löschwasser 58

Leichtmatrosen und Amateuradmirale 59

Deutschland zittert 61

Morsch und abgewrackt 62

Gegenwärtige Schuld 64

Die Dilemmata der Demokraten 65

Schrumpfkopf im Supermarkt 67

Merkel-Dämmerung 68

Wie wird verkurnazt? 70

Was tun? 71

Mitleid 73

Rückzug? Und dann? 74

Etiketten, Schwindel 76

Islamisierung, Orientalisierung, Dhimmisierung 77

Kammerjäger-Arsenal 78

Unser Pantheon 80

Antideutsche Politik und Polemik 81

Von Christen und Antichristen 83

Quer zu den Fronten 84

Hitler und Kohl 86

Wettlauf um den politischen Ausverkauf 87

Krisen, Kriminelle, Kassensturz 88

In der Gletscherspalte festgeklemmt 90

Zukunftsstaat DDR? 91

Erst ruinieren, dann abkassieren 93

Vertreibung unter Politbeton 94

Entsetzen und Schockstarre 96

Teil II: Artikel und anderes

Wege jenseits der Alten Sackgassen - Krach im „Friedenskomitee 2000“ 98

Aufbruch von unten (Debatte: Neubestimmung jenseits der Machtblöcke) 103

Der Fragebogen der „Jungen Freiheit“ 105

Flott erzählte Anekdoten (Rezension von Peter Sichrovsky „Der Antifa-Komplex.

Das korrekte Weltbild“) 107

Ein Sammelsurium von Originalen - Vor 20 Jahren fand in Karlsruhe

der Gründungskongreß der Grünen statt (Erster Teil) 113

Zwanzig Jahre Die Grünen - Die Partei, die nicht deutsch

sein will (Zweiter Teil) 120

„Den Andersdenkenden nicht ausgrenzen“ („Kampf gegen Rechts“: Prominente äußern sich in der JF zur Gefahr der Einschränkung des Meinungsspektrums in der Demokratie) 128

Familienchronik einer Hilfstruppe - Der Parteienforscher Joachim Raschke hat sich über die Zukunft der Grünen Gedanken gemacht 129

Heimat (Die Nation ist kein leerer Wahn. Nationale Identität II:

Politiker und Publizisten nehmen Stellung) 134

„Gnadenlose Verharmlosung“ (Nach den Terroranschlägen: Der Publizist Rolf Stolz im Interview mit C. Anders über die Gefahren eines fundamentalistischen Islam) 136

Die andere Form des Kolonialismus - Indiens bekannteste Schriftstellerin Arundhati Roy klagt die Arroganz der westlichen Welt an 142

Das Geschäft mit der Einwanderung 146

Integration als Existenzgrundlage 155

Auferstehung des Pädagogen 162

Frauen in der Macho-Religion - Hans-Peter Raddatz widmet sich in seinem jüngsten Werk dem Frauenbild im männerzentrierten System des Islam 171

Mühsamer Weg einer Bekehrung 174

Niemand weiß, was nach ihm kommen wird - Jassir Arafat: Der erste Präsident der Palästinenser war ein Terrorist und Mörder, aber auch ein Freiheitskämpfer und Friedensnobelpreisträger 182

Ein Schweinchen namens Joschka - Selbstmord auf Raten: Von der Grünen Partei, die sich vor 25 Jahren gründete, ist wenig übriggeblieben 186

Trotzdem - Zum Tod von Wolfgang Venohr 191

Vorwärts in die Vergangenheit - Bündnis 90/Die Grünen: Für den kleinen Koalitionspartner stellt sich mit dem drohenden Machtverlust die Existenzfrage / Zwischen neuer Linkspartei und SPD 191

Bruder Massenmörder 195

Auf einem ungewissen Kurs - Bündnis 90/Die Grünen: Die Partei droht nach dem Ende von Rot-Grün und dem Rückzug Fischers ins Schlingern zu geraten 196

Vertreibungen sind durch nichts zu rechtfertigen - Ohne die Bereitschaft zur Sühne der Vertreiberstaaten kann es zu keiner ehrlichen Aussöhnung kommen 199

Blinde Unterwerfung - Aufklärung und Mission: Der Islam und die europäischen Fronten 202

Die Steine und die Hunde 205

Fromme Wünsche 206

Luftnummern 207

Dokument der deutschen Geistesmalaise - Einwanderung: Mit einer Sonderausgabe zum Thema „Migration“ verteidigt die Zeitung „Das Parlament“ die Zuwanderungspolitik der vergangenen

Jahrzehnte 208

Nicht europatauglich 211

Koordinierter Vormarsch 212

Von deutschem Selbsthaß 213

Eigengewächse 219

Joschka war für sie ein „Schweinchen“ - Ein halbes Leben: Die Grünen-Mitbegründerin Petra Kelly wäre heute sechzig – ein Weggefährte erinnert sich 220

Auf der Suche nach einer grünen Identität - Die Grünen: Die einstige linke Protestpartei ist im ideologischen Niemandsland angekommen / Wähler aus der Mittelschicht 224

Am Inhalt wird es nicht scheitern - Hamburg: Die Voraussetzungen für eine schwarz-grüne Koalition sind günstig / Positionen der GAL auch in der Union mehrheitsfähig 230

Begriffsstutzig – Multikulturellegesellschaft 232

Jeden Tag neue Abenteuer - Die Autobiographie eines Nichtprominenten vermittelt Einblicke in das Wie und Warum der Geschichte 233

Häuslich eingerichtet - Dschihad in Deutschland  237

Spiel mit dem Feuer - Gewalteskalation bei Castor-Transport 238

Kniende Haltung 239

 

Vorwort

 

Eine Stellung zu haben: das Ideal der beamteten Funktionsträger. Stellung zu nehmen: unerwünschte Einmischung der freien Geister in die Machenschaften der Machthaber und die Bierruhe der Sklavenseelen. Erst recht sind Stellungswechsel, widersprüchliche und sich im Laufe der Zeit ändernde Einstellungen denen ein Greuel, die stets recht zu haben und auf der richtigen Seite zu stehen vermeinen und deren Leben sich in den engen Lauf-Bahnen des Sich-Hochdienens und geregelter Karrieresprünge vollzieht. Wer sich nicht mit dem multifunktionellen linksliberalkonservativen Spießertum gemein macht, der gilt hierzulande schnell als umstritten und wird verfemt. Wie jene radikale Minderheit, die lesen kann und denken will, hier dokumentiert finden wird, bin ich den offenen Fragen unserer Geschichte und Gegenwart nicht ausgewichen und habe mich nicht geflüchtet in die nichtssagenden Formelkompromisse der politischen Korrektheit. Die angeblich Anständigen, die ihren Aufstand nur veranstalten, um ihre Vor(ur)teile und den Schlaf der Welt zu verteidigen, wird das weder freuen noch wird es sie umstimmen. Ihnen ist im übrigen schon das von mir gewählte Medium, die Berliner Wochenzeitung „Junge Freiheit“, verdächtig bis verhaßt. Sie scheuen den Meinungsstreit, sie scheuen alles Ungewohnte und Unabgesicherte – die scharfe Polemik, den bitteren Sarkasmus, die vieldeutige Ironie. Immer geht es ihnen nur um die Sicherheit ihrer Pawlowschen Reflexe auf bestimmte Reizworte und um Denunziation mittels zurechtfrisierter Zitatensammlungen. Lassen wir sie rechts liegen – der Weg vorwärts geht an ihnen vorbei und über sie hinweg. Meine Kolumnen für die „Junge Freiheit“ sind seit der ersten vom 23. Mai 2003 hier über sechs Jahre hinweg vollständig gesammelt, ebenso alle politischen Artikel und Kurzkommentare bis zum Frühjahr 2009 - unter Korrektur kleiner Druckfehler so, wie sie in der JF erschienen.. Lediglich einige Aufsätze zur Literatur, die sich mit deutschen Dichtern (Gertrud Kolmar, Heinrich Schirmbeck) auseinandersetzen, fehlen und werden an anderer Stelle neu veröffentlicht. Was meine Haltung zur wichtigsten Zeitung des Nonkonformismus und zu den Kampagnen gegen sie betrifft - dazu sagt der dieses Buch einleitende, an Giovanni di Lorenzo gerichtete Brief das Nötige. Er blieb unbeantwortet – was sollte auch jemand zu schreiben haben, der ohne eigenes kritisches Denken das nachschreibt, was ihm von oben her vorgeschrieben wird. Niemand entgeht unserer Geschichte – weder die Verdrängungskünstler, die mit einem Schlußstrich die fortwirkende Vergangenheit entsorgen wollen, noch die zwanghaften Repetierer, die in der theatralischen Phantasmagorie eines „Widerstandes“ gegen einige Unbelehrbare aus der NPD-Ecke nichts offenbaren als ihre eigene Unbelehrbarkeit und Unfähigkeit zum Verstehen und Überwinden des Faschismus. Gerade mit den blinden Flecken ihres Geschichtsbildes - den Massenvertreibungen nach dem Zweiten Weltkrieg, den Massenvergewaltigungen durch die Rote Armee und der Fortsetzung der Judenverfolgung im Nachkriegsstalinismus - konfrontiere ich den Leser. Jenseits von liberaler Selbstzufriedenheit und pseudolinker Detailkrittelei versuche ich ein nüchternes Bild einiger zentraler Aspekte der heutigen deutschen Gesellschaft und ihres Staates wie auch der EU-Zwangsgemeinschaft zu zeichnen und Auswege aus Ausbeutung, Unterdrückung und Kriegsgefahr aufzuzeigen. Ich gestehe gern, daß ich den Herrschenden nicht schmeicheln wollte, daß ich das Unrecht nicht lediglich leise anzweifele, daß ich auf Schärfe und Zuspitzungen nicht verzichtet habe. Diese kurzen Essays sind keine definitiven Definitionen und keine letzten Antworten, sondern provisorische Versuche des Begreifens und des Erklärens – verpflichtet den alten Wahrheiten und Werten unserer europäischen Kultur, der stets unvollendeten Aufklärung, der Idee solidarischer und zugleich souverän sich selbst bestimmender Völker und Einzelmenschen, der Utopie eines anderen Deutschlands in einer etwas besseren Welt.

 

                                                        Rolf Stolz